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Hanna Hollmann

Hanna Hollmann (*1980 in Eisenstadt) lebt und arbeitet in Wien. Sie studierte an der UdK in Berlin, an der Wimbledon School of Art in London sowie an der Universität für Angewandte Kunst in Wien Bühnenbild bei Bernhard Kleber und Malerei bei Christian Ludwig Attersee. Sie war Artist in Residenz in Sri Lanka, Indien, Colombo und Leipzig. Sie zeichnet für zahlreiche Publikationen verantwortlich und heimste für ihr Schaffen als Bildende Künstlerin und Bühnenbildnerin mehrere Auszeichnungen und Förderpreise ein. Mit Einzel- und Gruppenausstellungen in Wien, Berlin, Leipzig und Gmünd sowie durch ihre Zusammenarbeit mit Christoph Schlingensief und Elfriede Jelinek am Burgtheater Wien, als Kostümassistin zu “Saint Francoise d Ssisse“ von Olivier Messiaen an der Bayerischen Staatsoper München, als Assistentin an der Oper Zürich und als mehrmalige Mitarbeiterin des O.M. Theaters von Hermann Nitsch, hat sich Hanna Hollmann einen hervorragenden Namen als Künstlerin erarbeitet.
Im Frühjahr 2022 hatte Hanna Hollmann in der Galerie ROOM OF FINE ARTS in Graz eine umfassenden Werkschau mit dem Titel "Expressive Poesie". Im ausstellungsbegleitenden Katalog schreibt Kurator Roman Grabner in seinem Vorwort: "Hanna Hollmann kann als paradigmatische Zeichnerin charakterisiert werden. Sie hält ihre Erfahrungen mit Strichen fest und eignet sich die Welt um sie herum mit ihren Linien an, aber nie, um sie in das Korsett einer hart umrissenen Kontur zu zwängen, sondern um ihren vielfältigen Erscheinungen in offenen Serien nachzuspüren. Es ist ein suchender Strich, der sich seinen Weg seismografisch über das Papier bahnt und von einem achtsamen Blick und einer sicheren Hand geleitet wird. Fragmentarische Formen treffen auf abstrakte Zeichensetzungen, bewusst gewählte Andeutungen auf autonome Strichbündel. Die Linien überlagern sich, werden erweitert, übermalt, ausgelöscht, neu gesetzt und bleiben gleich einem Palimpsest als Spuren eines komplexen Entstehungsprozesses sichtbar."
Hermann Nitsch, der mit Hanna Hollmann immer wieder zusammengearbeitet hatte, schrieb im Dezember 2021 anlässlich ihrer Ausstellung im ROOM OF FINE ARTS einen berührenden Text, der im Katalog nachzulesen ist; mag man vermuten, dass es eine seiner letzten Zeilen waren. Martina Schafschetzy

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  1. Hanna Hollmann, Papercut, 2018, Monotypie, 75 x 24 cm
  2. Hanna Hollmann, Papercut, 2018, Monotypie, 75 x 24 cm
  3. Hanna Hollmann, Papercut, 2018, Monotypie, 51 x 36 cm
  4. Hanna Hollmann, Papercut, 2018, Monotypie, 51 x 36 cm
  5. Hanna Hollmann, Iris, 2008, aus der Serie "Neapel/Iris 1-5", 175 x 75 cm
  6. Hanna Hollmann, Fische, 2013, aus der Serie "Fische 1-4", 145 x 75 cm
  7. Hanna Hollmann, Papercut, 2018, Monotypie, 75 x 54 cm
  8. Hanna Hollmann, Sari 01, 2012, aus der Serie "not finished yet", 45 x 35 cm
  9. Hanna Hollmann, Sari 02, 2012, aus der Serie "not finished yet", 45 x 35 cm
  10. Hanna Hollmann, Fish, 2015, Serie mit 15 Unikaten, 30 x 21 cm
  11. Hanna Hollmann, Bangalore, 2013, Serie aus insgesamt 36 Unikaten, 34,5 x 27,5 cm
  12. Hanna Hollmann, Knochen, 2011, aus der Serie "Knochen 1-5", 100 x 70 cm
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