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Beate Gatschelhofer

„Die Neuverortung traditioneller keramischer Arbeitsprozesse in der Bildenden Kunst sowie lyrische Zugänge zur Skulptur über Wortphrasen, Gedichte, Fundstücke oder abstrakten Empfindungen spielen in meiner künstlerischen Arbeit eine zentrale Rolle. Das Bilden und Suchen von visuellen und ideologischen Ordnungssystemen, als auch die poetische Transkription vom Ausgangsmedium zum Objekt sind Bestandteile meiner Arbeitsweise, in der zusammenhängende Werkgruppen und Serien entstehen", erklärt Beate Gatschelhofer den Zugang zu ihrer künstlerischen Arbeit.

Beate Gatschelhofer wurde 1994 in Bruck an der Mur geboren.
2008 - 2012 Landesfachschule für Keramik und Ofenbau Stoob.
2012 - 2014 Glasfachschule HTL Kramsach.
2014 - 2016 Meisterschule für Kunst und Gestaltung, Keramische Formgebung an der HTBLVA Graz – Ortweinschule.
Seit 2018 Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz, Studienrichtung Plastische Konzeptionen / Keramik, ebendort seit 2021 Bildende Kunst, Bildhauerei - transmedialer Raum.
2022 „Edition-Artelier“-Preis für serielle Kunst der Neuen Galerie Graz.
Ausstellungen (Auszug): Radvila Palace Museum of Art (LT), Neue Galerie Graz, Museum für Geschichte Graz, Kunstverein Eisenstadt, Oberösterreichischer Kunstverein, bb15 Linz, das weiße haus Wien.

Im ROOM OF FINE ARTS zeigt die Bildhauer*in Beate Gatschelhofer Arbeiten, in denen sie Lyrik mit plastischer Formensprache verbindet. Aus der Serie "früher war das aber lustiger" sind es eine Schaukel, ein Sessel und ein Schaukelstuhl - alle scheinbar Relikte von anno dazumal - ummantelt von einer puddingähnlichen triefenden Masse, die in Wahrheit gebrannte Keramik ist. Zart und poetisch hingegen sind die Arbeiten aus der Serie "Ästhetik des Verschwindens", wie eine geheime Zeichensprache positioniert Gatschelhofer Nähseide und auf Schreibmaschine getippte Elemente auf Papier.

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